Lebensabschnitte und sportliche Laufbahn


17.03.1950 In Dresden geboren
1956-1964 Besuch der Grundschule in Dresden-Luga
1964-1968 Besuch der Erweiterten Oberschule (EOS) "Romain Rolland" in Dresden, Abschluss: Abitur mit Berufsausbildung zum Elektromonteur
1957-1968 Sportliche Laufbahn: Fußball BSG Motor Dresden-Niedersedlitz
1968-1972 Studium: Informationstechnik an der TU Dresden, Abschluss zum Diplom-Ingenieur
1968-1976 Sportliche Laufbahn: Judo, TU Dresden, später Lok Dresden, Trainer: Willy Rother 4.Dan
1997-1979 Rallye-Sport auf Moskwitsch 408 IE und 412. Die Technik des Moskwitsch ist am Ende: "Was nun?"
1980 1. Kontakt mit Ulli Melkus und Kauf des Rennwagens HTS von Volker Worm/Leipzig, Beginn mit Bergrennen
1981 Beendigung Bau des Rennwagens MT 77/81 und Erhalt der Rundstreckenlizenz LK II
1982 und
Folgejahre
Stunts zu Dreharbeiten zum "Verkehrskompass" des DDR-Fernsehens mit Schauspieler Günter Schubert
1982 1. Dresdner Motorsportschau mit 30.000 Zuschauern
1982 DDR-Bester der LK II und damit Qualifikation für die LK I
1983 1. Jahr in der LK I, neues Reglement: Am Motor ist Materialwegnahme gestattet , außer Nockenwelle
1984 und
Folgejahre
Erstes Jahr mit Internationaler Lizenz, Mitglied der Nationalmannschaft der DDR
1984 Dresdner Dreifacherfolg in Frohburg, die Freunde und Rennfahrer Kasper (1.), Melkus (2.) und Meißner (3.) auf dem Siegerpodest
1984 Mit dem Team der DDR-Mannschaft Gewinner des Pokals der sozialistischen Länder für "Frieden und Freundschaft"
1985 Das ZDF berichtet erstmalig im Sportspiegel (30 Minuten) vom DDR-Formel-Rennsport. Es beginnt die mediale Öffnung nach dem "Westen"
1985 Erhardt Tatarczyk verunglückt hinter mir auf dem Sachsenring nach einer Kollision mit Gerhard Friedrich tödlich
1985 Sachsenring Zwickau, der Hersteller des Trabant lässt einen Werbefilm über den "Trabant-Kübel (Cabrio)" für den "Westen" drehen. Übernahme der Stunts: Sprung über eine Schanze!
1985-1986 Entwicklung des ersten 6-Punkt-Sicherheitsgurtes für Rennwagen im Ostblock und Herstellung einer Kleinserie, Erteilung des Wirtschaftspatents DD 238 361 A1
1986 Mit dem Team der DDR-Mannschaft Gewinner des Pokals der sozialistischen Länder für "Frieden und Freundschaft"
1987 Das Farb-Design des Rennwagens wird verändert, Designer: Eva-Maria Werner Dresden/Sohland, Werbung für Kolbenringe, Kauf des B1000 Transporters von Ulli Melkus und farbliche Neugestaltung
1987 Einweihung der neuen Rennstrecke in Brno
1988 Ausstellung des Rennwagens zum VIII. Pioniertreffen in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz),Besuch von Margot Honecker (Bildungsministerin) auf dem Sportstand. Sie ging davon aus, dass der Formel-Rennsport zur GST ("Gesellschaft für Sport und Technik - militärische Sportvereinigung) gehört. Anmerkung: Der Motorsport gehörte zum DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund der DDR - damals Vorsitzender Ewald), war aber keine förderungswürdige olympische Disziplin.
1988 Es gelingt mir erstmalig, vor meinen Freunden Ulli Melkus und Bernd Kasper, im Rennen in Frohburg, den 2. Startplatz einzunehmen!
1988-1989 Abendschule zum Facharbeiterabschluss Kfz-Schlosser
1989 Mit dem Rennen am Sachsenring Beendigung der sportlichen Laufbahn und Verkauf des Rennwagens
2000 Mit dem Studium zum Programmierer entsteht die Urfassung der Internetseite www.ddr-formel1.de
2002 Stellung eines Forschungsauftrages beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zum Thema: Motorsport
2004 Übernahme eines Ordners von Unterlagen für die politische und historische Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatsicherheitsdienstes
2015 Beginn der Überarbeitung der Homepage www.ddr-formel1.de nach modernsten Gesichtspunkten und unter Einbeziehung sozialer Netzwerke