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Nochmals Suche beim Aussichtspunkt

Von Morgen an wird der Fischfluss-Canyon bis April geschlossen sein

von Dirk Heinrich

Der Naturschutzbeamte Patrick Lane ist verzweifelt, will jedoch nicht aufgeben. Wieder wurde das Gelände am Fischfluss-Canyon unterhalb des Hikerspoint zu Fuß nach dem vermissten Deutschen abgesucht. Die NDF-Soldaten zogen ab, aber die Polizei stellte weitere Männer.

Hobas/Windhoek - Naturschutzbeamte, Angestellte der Canyon Lodge und Polizisten haben sich gestern bei der Suche nach einem deutschen Touristen erneut auf die Umgebung des Aussichtspunktes beim zweitgrößten Canyon der Welt konzentriert. Hier war am vergangenen Freitag ein 63-jähriger Tourist aus Sachsen hinab gestiegen, während seine Frau oben wartete. Seitdem wird der Deutsche vermisst.

,,Der Hubschrauber ist inzwischen nach Windhoek zurückgekehrt, da aus der Luft der gesamte Canyon und besonders das Gebiet, wo der Mann zuletzt gesehen wurde, mehrere Male abgeflogen worden ist. Teilweise war das Fliegen sehr gefährlich, da Temperaturen über 40 Grad Celsius gemessen wurden und extreme Auf- und Abwinde herrschten", berichtete der Hauptnaturschutzbeamte Patrick Lane. ,,Sicher ist, dass der Tourist das Flussbett erreicht hatte, denn eine Gruppe Wanderer bestätigte uns, dass sie auf seinen Wunsch von ihm ein Foto mit seiner Kamera machten", teilte Lane mit, der die Suchaktion koordiniert. Es wird vermutet, dass der 63-Jährige, der ohne Wasser und Proviant in den Fischfluss-Cayon abgestiegen war, sich unter einem Felsen oder in einer Höhle verkrochen hat.

Heute wollen die freiwilligen Kräfte den gesamten Canyon auf der Suche nach dem Vermissten aus Markersbach im Erzgebirge, ablaufen. Dessen Frau befindet sich seit seinem Verschwinden in der Canyon Lodge. Inzwischen habe sie ihre Söhne in Deutschland benachrichtigt und auch die deutsche Botschaft in Windhoek sei informiert. Einer der Söhne wird anscheinend heute nach Namibia reisen.

Ab morgen, 16. September, wird der Fischfluss-Canyon für Wanderer bis zum 14. April 2006 geschlossen sein, teilte eine Mitarbeiterin von Namibia Wildlife Resorts (NWR) in Hobas mit. Wegen der extremen Hitze im Canyon erlaubt das Ministerium für Umwelt und Tourismus in den Sommermonaten keine Besucher im Canyon. Die Informationen zur jährlichen Schließung des Fischfluss-Canyons sind von staatlicher Seite jedoch nicht deutlich. In der Broschüre des Ministeriums, die an jeden Wanderer, der die vier- bis fünftägige Tour unternimmt, ausgereicht wird, ist zu lesen, dass ,,Wandern nur vom 1. Mai bis 30. September wegen der extremen Hitze und der Gefahren von Fluten erlaubt ist". In dem NWR-Führer für Besucher dagegen steht, dass ,,der etwa 80 km lange Wanderweg, der in vier bis fünf Tagen zu schaffen ist, vom 15. April bis 15. September geöffnet ist".

,,Keine Tagesbesucher dürfen in den Canyon hinunter steigen. Entsprechende Schilder sind beim Büro in Hobas und an den Aussichtspunkten aufgestellt", sagte die NWR-Angestellte. ,,Zwei Drittel der Besucher am Fischfluss-Canyon sind deutschsprachig und können kein Englisch", sagte sie. Das Umweltministerium müsste die Schilder auch in deutscher Sprache aufstellen.

Jeder Besucher, der die Wanderung von Hobas nach Ai-Ais unternehmen möchte, muss ein ärztliches Attest einreichen, das nicht älter als 40 Tage ist, vor Beginn der Wanderung. Nur in Gruppen von mindestens drei bis maximal 40 Personen darf in den bis zu 550 Meter tiefen Canyon abgestiegen und die 80 bis 91 Kilometer lange Route nach Ai-Ais gewandert werden. Zu den Aussichtspunkten in der Nähe des Hobas-Campingplatzes dürfen Besucher das ganze Jahr über reisen.

 
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