Literatur


Den Motorsport der ehemaligen DDR in den Medien darzustellen, hat erfreuliche Maße angenommen. Nicht nur, dass diese Webseite seit dem Jahr 2000 als Kernelement der Informationsweitergabe zählt, sind immer wieder Bücher erschienen. Diesen Büchern soll hier Raum gegeben werden, damit sie bei den Fans und Sammlern bald die Bücherregale zieren.

Sie können die Bücher der Gegenwart auch direkt über diese Webseite bestellen. Weiter...

Aber nicht nur Bücher aus der heutigen Zeit sollen hier erwähnt werden, sondern Literatur um den Automobilrennsport in Deutschland aller Zeiten. Interessant ist, das dieses oder jenes Buch in einigen Antiquariaten noch zu haben ist, mitunter in einer Nachkriegs-Neuauflage (z. B. "Mein Mann der Rennfahrer" - das Buch über Bernd Rosemeyer).


Meißner - Fotobuch über die sportliche Laufbahn von Jürgen Meißner

Jürgen Meißner
Preis 95,00 € zzgl. Versand
CEWE-Fotobuch
Format 20,5 x 27,0 cm
90 Seiten mit Fotos aus dem Archiv von Jürgen Meißner

Der Autor der Webseite, www.ddr-formel1.de, Jürgen Meißner, hat seine sportliche Laufbahn in einer Autobiografie fotografisch kommentiert zusammengefasst.

Der Autor will darstellen, dass das sportliche Leben im Osten durchaus bunt sein konnte, wenn man es wollte. Vom Fußballer, über den Judoka, dann zum Rallyesportler und Rennfahrer in der Königsdisziplin, der "Formel Easter". Das ist seine Geschichte, deren Grundlage aus der Webseite www.ddr-formel1.de entnommen wurde, jedoch mit weiteren Details. Sie zeigt mit vielen kommentierten Bildern, wie man Rennfahrer wurde, welche Höhen und Tiefen es gab und wie man sich einbringen konnte. Dabei beschreibt Meißner auch seine Freundschaft zu seinen Förderern Ulli Melkus † und Bernd Kasper †.

Dass Rennfahrer auch außerhalb der Rennstrecken gefragte Sportler waren, ist weniger bekannt. So als Stuntmänner beim Film, zu Messen, auf der Varietébühne, zu Fußballevents, zu Talkshows und sogar in Kontakten mit der Staatsführung.

Bestellbar ist das Buch über das Kontaktformular von Facebook oder über die Webseite www.ddr-formel1.de.

Meißner - Fotobuch über die sportliche Laufbahn von Hartmut Thaßler

Jürgen Meißner
Preis 85,00 € zzgl. Versand
CEWE-Fotobuch
Format 20,5 x 27,0
75 Seiten mit zum Teil kommentierten Fotos aus der Sammlung von Hartmut Thaßler

Aus dem Vorwort:
Hartmut Thaßler ist ein Mann, dessen Leben sich um den Begriff TECHNIK aufgebaut hat. Alles das, was nicht zu einer Verbesserung führte, war ihm langweilig - Ideen mussten ständig geboren werden. Letztendlich hatte er den Vorzug, seine Kreativität selbst umsetzen und erproben zu dürfen, ob dies beim Bau von Schnellbooten, beim Bau von Wohnmobilen und Surfbrettern oder in den vielen Etappen seines Rennsports war. Einmal zum Erfolg geführt begann der Tüftler alles in Frage zu stellen. Schon wurde wieder stunden- und tagelang an einer Fortführung des eben Erreichten gearbeitet.

In der 3. Strophe des Gedichts "Rastlose Liebe", das Johann Wolfgang von Goethe vor einigen hundert Jahren geschrieben hatte, wurde dieser Hartmut Thaßler schon beschrieben - "Ohne Rast und Ruh". Dieses Phänomen war die Ursache seiner geistigen Leistungsfähigkeit, war das Ergebnis unzähliger, schlafloser Nächte.

Bestellbar ist das Buch über das Kontaktformular von Facebook oder über die Webseite www.ddr-formel1.de.

Medrow - Von Könnern, Machern und Legenden - Akteure im Automobilrennsport der DDR

Hendrik Medrow
34,00 €
ISBN 9783000544491

Seine Liebe zum Automobil-Rennsport des Ostens hat er nie verleugnet. Nun hat der Autor Hendrik Medrow sein zweites Buch über dieses abgeschlossene Kapitel der DDR-Geschichte vorgelegt. In unterhaltsamer Weise erinnert er in diesem Band an die Akteure auf und neben den Pisten, betrachtet sie in ihrer Zeit und lässt so die Renngeschichte in einzigartig kompakter und bildhafter Weise noch einmal Revue passieren. In über sechzig Portraits und Geschichten wird die unverwechselbare Atmosphäre der Rennwochenenden wiederbelebt, wird an Höhepunkte erinnert oder auch über bisher wenig Bekanntes berichtet. Mehr als 450 zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos illustrieren die interessanten Geschichten eindrucksvoll. Abgerundet wird der 220 Seiten starke Band durch eine grafische Übersicht aller jemals in der DDR gefahrenen Klassen und Formeln sowie einen erstmals veröffentlichten kompakten Statistikteil über die Platzierungen der Spitzenfahrer aller Rennklassen von 1970 bis 1990. Ein Muss für alle Freunde des Rennsports.

Ihling - Geheimentwicklungen und andere Eisenacher Automobilgeschichten

Dipl.-Ing. Horst Ihling
28,00 €
ISBN 9783000532047

Wie sich die automobilen Zeiten veränderten …

Geheimentwicklungen
Bereits in der sowjetischen Besatzungszone sorgte man sich um die innere Sicherheit und bildete große Polizeibereitschaften in Kompaniestärke. Sie waren nach der Gründung der DDR dem Ministerium des Inneren (MdI) unterstellt. Als Moskau grünes Licht für den Aufbau einer regulären Armee erteilte, entstand aus diesen Bereitschaften zuerst die Kasernierte Volkspolizei (KVP) als Keimzelle der späteren Nationalen Volksarmee. Deren Ausrüstung begann bereits vorher. Da BMW Eisenach im Zweiten Weltkrieg Geländefahrzeuge produziert hatte, lösten die Genossen vom MdI Ende 1951 einen Geheimauftrag zu deren Nachbau aus.


Story des Manfred von Brauchitsch
Als einer der größten Grand-Prix-Rennfahrer war seine Person vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg sehr umstritten, da der einst gefeierte und berühmte Mann ins Bodenlose fiel. Er suchte verzweifelt einen Halt und Neuanfang. Dies gelang ihm in der Bundesrepublik nicht. Nach ersten Kontakten mit Sportfreunden in der DDR sah er dort das rettende Ufer. Nach intensiven Beziehungen zum sozialistischen Staat erfolgte zwangsläufig im Westen eine Anklage wegen Hochverrats. Deshalb erfolgte seine Flucht nach Ostberlin, wo man ihn mit offenen Armen empfing. In seinem zweiten Lebensabschnitt mit vielen Aktivitäten und Funktionen, vor allem im Sportbereich, gelang praktisch seine Auferstehung als Lichtgestalt.


Und immer wieder rief die „Monte“
Keine andere Motorsportveranstaltung der Welt hat so viele Geschichten, Legenden, Kuriositäten, glänzende Helden und unglückliche Verlierer produziert, wie die „Rallye Monte Carlo“. Das sorgte in über hundert Jahren nicht nur an Stammtischen für viel Gesprächsstoff, sondern vor allem in der Motorsportszene. Eisenacher BMW-/EMW- und Wartburg-Autos waren 17 Mal dabei.


Die unendliche Geschichte
1966, anlässlich der Messevorstellung des neuen Wartburg 353, erfolgte gleichzeitig die „Ideengeburt“ für ein Automobilmuseum, das bereits ein Jahr später eröffnet werden konnte. Am günstigen Standort auf dem Weg zur Wartburg boomte die neue Ausstellung von Anfang an. Kurz nach der Wende erwartete man bereits den dreimillionsten Besucher. Doch die Stadt, als Eigentümer des Gebäudes, fiel auf illusorische Pläne von Hotelinvestoren, die den nahegelegenen „Fürstenhof“ gekauft hatten, herein. Da sie u. a. auch ein großes Parkhaus für ca. 500 Autos anstelle des Museums benötigten, musste dieses kurzfristig geräumt werden. Damit begann eine lange Odyssee der Autos und Exponate. Verluste und Diebstähle waren vorprogrammiert. Erst 2005 konnte in einem ehemaligen AWE-Gebäude ein neues Museum eröffnet werden.

Müller/Walther/Horn - 90 Jahre Schleizer Dreieck

Jürgen Müller (Illustrator, Mitwirkende), Heinz-J. Walther (Illustrator, Mitwirkende), Thorsten Horn (Illustrator, Vorwort, Bearbeitung, Mitwirkende)
Gebundene Ausgabe
Erschienen: 20. Juni 2013
256 Seiten mit hunderten Bildern

Die wechselvolle Geschichte einer einzigartigen Rennstrecke

Die vier Autoren haben ein umfangreiches Werk erstellt und jedes Rennen auf dem Schleizer Dreieck (keine Classic-Veranstaltungen) in Wort und Bild festgehalten. Dazu gibt es eine Ergebnisstatistik (Platz 1 bis 5 Lizenz/LK 1, bzw. Platz 1 bis 3 Ausweis/Nachwuchsklassen für Motorräder/Automobile).

Das Buch kostet 34,00 € - versandkostenfrei. Bezahlung erfolgt bitte per Vorkasse. Bestellungen werden gern per E-Mail bzw. per Telefon unter: +49 3663 403153 entgegengenommen.


Leseprobe 1
Leseprobe 2
Bernhardt - Audi 11 x 24 h - Die Erfolgsgeschichte von Audi in Le Mans

Horst Bernhardt
15,00 €
ISBN 9783000286131

1999 startete Audi mit den Typen R8R und dem R8C zum ersten Mal in Le Mans. In diesem Jahr stellen sich die Ingolstädter, nun mit dem revolutionären R15TDI, zum elften Mal dieser Herausforderung. Dem ersten Gesamtsieg im R8 in 2000 folgten sieben weitere - 2006 das erste Mal mit dem dieselbetriebenen R10TDI.

Tom Kristensen, der 2008 seinen achten Sieg in Le Mans feierte, Allan McNish oder Marco Werner, stellvertretend hier genannt, sind die Helden hinter dem Volant. Hier erleben Sie die lückenlose Dokumentation einer außergewöhnlichen Erfolgsserie. Vom R8 in 1999 bis zum R15 TDI in 2009 - alle Fahrzeuge und Portraits aller Fahrer, die für Audi in Le Mans an den Start gingen. Vorstellung der Teams.

Ausführliche Rennberichte mit vielen Hintergrundinformationen, abgerundet durch einen großen Statistikteil.

Kießlich - AWO – Die Geschichte einer Legende

Jürgen Kießlich
34,00 €
ISBN 9783000341007

Im vorliegenden Buch wird erstmalig so umfangreich die Geschichte der AWO-Simson-Viertakt-Ära aufgearbeitet. In keiner bisherigen Veröffentlichung wurde in Wort und Bild derartig tief recherchiert über die ostdeutsche Motorradmarke AWO berichtet. Aus vielen, auch bisher unveröffentlichten Dokumenten, hat der Autor die Geschichte zu Entstehung,  Werdegang,  Entwicklung und Nutzung in 14 Kapiteln zusammengetragen.

Das Buch ist nicht als Ersatzteil- oder Typenkatalog gedacht, es soll in belletristischer Form die interessante Vielfalt der Traditionsmarke schildern. Das Buch ist in drei Hauptthemen untergliedert, die Historie zum Werk in Suhl mit ihren Serienmaschinen und Prototypen, den Motorsport mit den Säulen Straßenrennen, Geländesport und Motocross sowie letztlich ein umfangreicher statistischer Teil über Technik und Sport.

Eingebettet darin findet der Leser den bisher umfangreichsten Abriss über die geheimnisvolle AWO 700, ein weiteres Kapitel ist den Seitenwagengespannen gewidmet. Unterlegt wird der Text mit ca. 600 interessanten Fotos aus den genannten speziellen Aufzählungen. Zum größten Teil wurden diese bisher noch nicht veröffentlicht. Das bereits im Vorfeld der Entstehung des Buches entwickelte große Interesse aus der Insiderszene dürfte das Buch zu einem „Muss“ für jeden Anhänger der Suhler Viertakt-Ära machen.

Horn - Helga Heinrich-Steudel - Die Rennamazone aus dem Vogtland

Thorsten Horn
19,00 €
ISBN 9783000224959

Frauen sind als Aktive im Motorsport nach wie vor eher die Ausnahme. Auch deshalb sind sie echte Farbtupfer und stehen oft im Mittelpunkt des Interesses. Auch der DDR-Rennsport lebte mit und von solch einem Farbtupfer – Helga Heinrich, geborene Steudel. Als Motorradrennfahrerin der 1960er-Jahre, unter ihrem Mädchennamen und nach ihrer Heirat als Helga Heinrich im Automobilrennsport, feierte die Rennamazone aus dem Vogtland zahlreiche Erfolge. Und doch war ihr Weg sehr steinig und von einigen Rückschlägen begleitet. In diesem Buch wird Helgas motorsportlicher Werdegang noch einmal nachgezeichnet und mit zahlreichen unterhaltsamen, zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregenden Anekdoten aus einer fast schon vergessenen Zeit garniert.

Weidlich - Zwischen Fahrerlager, Start und Ziel – Mit Mikrofon, Leib und Seele beim Motorsport

Lutz Weidlich
28,00 €
ISBN 9783000422874

Lutz Weidlich gehört zu den Urgesteinen des deutschen Motorrennsports. Bereits mit zehn Jahren sah und hörte er 1950 beim Leipziger Stadtparkrennen zum ersten Mal das Dröhnen von Rennmotoren und roch das mit gefettetem Rennöl vermischte Benzin. Durch weitere Besuche vieler Rennen in den 50er-Jahren infizierte er sich mit dem Rennbazillus, der bis zum heutigen Tag immer noch in ihm steckt. 1961 schallte seine Stimme erstmals über den Sachsenring von der Sprechstelle MTS-Kurve. Bereits nach diesem Auftritt spürten die Hunderttausende von Zuschauern, dass hier einer als Steckensprecher fungiert, der die Massen nicht nur emotional mitreißt, sondern vor allem durch profundes Fachwissen über Fahrer und deren Renntechnik brilliert.

So gewann der sprachgewandte Motorsportreporter mit Rundfunkerfahrung und abgeschlossenem Journalistikstudium sehr schnell auf allen DDR-Strecken die Gunst des Publikums und der Rennfahrer. Als permanenter Streckensprecher an Start und Ziel aller internationalen Straßen-Rundkurse der DDR, bekam er verdientermaßen auch ab 1967 den ihm gebührenden Platz am Mikrofon im Start- und Zielturm des Sachsenrings zu den WM-Läufen der Motorräder.

Während er auch durch die Kommentierung der großen internationalen Autorennen auf dem Schleizer Dreieck und seine begeisternden Sieger-Interviews zum beliebtesten ostdeutschen Streckensprecher avancierte, wurde ihm auf dem Sachsenring 1971 verstärkt Misstrauen auf politischer Ebene entgegengebracht. Den Höhepunkt desselben erlebte er nach dem großartigen Sieg Dieter Brauns. Man machte ihn – angeblich wegen seiner „offen zur Schau gestellten Begeisterung“ – verantwortlich für die pro-westliche Stimmung auf den Zuschauerrängen. Deshalb bekam er für den Sachsenring-WM-Lauf 1972 Sprechverbot.

Weidlich nahm nun selbst das Lenkrad in die Hände und fuhr Rallyes, Rundstrecken- und Bergrennen. Dennoch wurde seine Stimme hin und wieder gehört bei einigen Motocross-Rennen, Gokart-Veranstaltungen und Motorbootrennen.

Nach der politischen Wende übernahm Weidlich erneut das Mikrofon und zählt heute zu den begehrtesten Streckensprechern für Veranstaltungen mit historischen Autos und Motorrädern des Motorsports. Es ist stets eine Freude, ihm zuzuhören, wenn er in seinem Gedächtnis gespeicherte Tausende von Erinnerungen abruft und mit dem Geschehen auf der Piste kombiniert. Erlebnisse, Begegnungen und Ereignisse aus über 60 Jahren, besonders schöne, aber auch deprimierende, schildert er anschaulich in diesem Buch.


„Motorsport hält jung“, behauptet der 1940 geborene Leipziger. Fit hält er sich durch Mountain-Bike-Fahren, Gebirgswanderungen und bei Touren mit seiner 1300er-Honda Pan European.

Nöbel - 85 Jahre Sachsenring - Die Historie der erfolgreichsten Motorradmarken

Hendrik Nöbel
28,00 €
ISBN 9783000383090

Viel wurde schon über die Geschichte des Sachsenrings geschrieben und veröffentlicht. Fast immer spielten dabei, vollkommen zurecht natürlich, die besten und beliebtesten Fahrer die Hauptrollen. Doch was wären diese Piloten ohne ihre Motorräder? Welche Erfolge hätten sie mit einem anderen Fabrikat erzielt?

Marken wie Benelli, DKW, Jawa, Kreidler, Norton, MZ oder die legendäre MV Agusta sind heute im Rennsport nicht mehr vertreten oder generell nicht mehr existent. Andere Hersteller wie Aprilia, BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, Suzuki oder Yamaha begeisterten die Fans in der jüngeren Vergangenheit und in der Gegenwart genauso wie in verschieden Jahren zuvor.

All diesen Marken ist das neue Buch von Hendrik Nöbel gewidmet. Die Historie der Motorradmarken mit mindestens einem Rennsieg auf dem Sachsenring, in der Zeit seiner 85-jährigen Geschichte, steht dabei genauso im Mittelpunkt wie die Erfolge in Hohenstein-Ernstthal. Die schönsten Fotos der damit verbundenen Rennfahrer gehören in diesem Buch selbstverständlich dazu. Das Grußwort des 15-fachen Motorrad-Weltmeisters Giacomo Agostini ist ein wichtiger Beweis für die Wertigkeit dieser bisher nicht veröffentlichten Edition.

Nöbel - Begrenzter Motorradrennsport - Die Läufe zur DDR-Meisterschaft 1973 bis 1990

Hendrik Nöbel
28,00 €
ISBN 9783000478390

Bis einschließlich 1972 besaß der Motorradrennsport in der ehemaligen DDR wahrlich internationalen Charakter. Seit 1961 traten auf dem Sachsenring die besten Fahrer der Welt gegeneinander an. Auf den Dreieckspisten von Schleiz und Frohburg sowie den damaligen Autobahnkursen gehörten Piloten aus den westlich geprägten Ländern zum Starterfeld. Doch 1973 war damit Schluss! Die Weltmeisterschaftsläufe auf dem Sachsenring waren Geschichte, ab sofort durften nur noch Fahrer aus den Ostblockstaaten teilnehmen. In Schleiz und Frohburg war dies nicht anders. Die Enttäuschung der vielen Tausend Fans war unbeschreiblich!

Hendrik Nöbel, 1958 direkt am alten Sachsenring geboren, gehörte als Jugendlicher zum Kreis dieser Enthusiasten. Trotz dieser Unzufriedenheit erlebte er die Jahre des begrenzten Motorradrennsports in der DDR bei nahezu allen Rennen. Tatsache ist, der Autor will diese komplizierte Zeit keinesfalls glorifizieren. Das Buch ist den damaligen einheimischen Piloten gewidmet, die beispielsweise in der 250er-Klasse auf betagten MZ-Maschinen gegen ihre Konkurrenten mit aktuellsten Yamaha-Production-Racern mehr und mehr chancenlos blieben. Genau wie die Zuschauer von damals, honoriert Hendrik Nöbel das einmalige Improvisationsvermögen, die technischen Fertigkeiten und nicht zuletzt das durchaus vorhandene fahrerische Können dieser Fahrer.

Neben der wörtlichen Dokumentation aller Resultate gehören die Meisterendstände der je drei Erstplatzierten genauso zu diesem Buch wie eine hohe Anzahl bisher nicht veröffentlichter Fotos. „Begrenzter Motorradrennsport - Die Läufe zur DDR-Meisterschaft 1973 bis 1990“ ist die Dokumentation einer unvergessenen Zeit.

Kießlich - Die Cechie - Böhmerland-Motorräder

Jürgen Kießlich
9,90 €
Broschürenformat

Noch nie wurde das Thema „Böhmerland“-Motorräder so detailliert aufgearbeitet wie im vorliegenden Dokument, zumindest in deutscher Sprache.

Hinter dem Thema dieser sehr ungewöhnlichen, aber hochinteressanten Motorräder, verbergen sich sehr viele Fragen. Ein großer Teil davon, mit Sicherheit noch lange nicht alle, wurden hier aufgearbeitet. Mit dem vorliegenden Material soll es dem Interessenten zumindest möglich sein, die einzelnen Maschinen, wenn man das Glück hat, eine betrachten zu können, in etwa ihrer Typisierung zuzuordnen.

Historische Dokumente und 190 Fotos geben Auskunft über die Entwicklung der Maschinen und ihres Erbauers. Eine Vielzahl der eigenen Aufnahmen des Autors wurde bisher, bis auf wenige Ausnahmen, noch nie veröffentlicht.  Beim Betrachten der Aufnahmen wurde die Zuordnung zum Modell und auch in etwa dem Baujahr der Maschinen vereinfacht. Aber auch die Menschen, welche sich mit diesen Motorrädern befassen, sind im Report nicht zu kurz gekommen.

Die Texte wurden bewusst in belletristischer Form verfasst, um diese auch dem Laien zugänglich zu machen. Streng technischer Text wäre für den wenig interessierten Leser ein Grund, die Broschüre aus der Hand zu legen.

Parrish/Harris - BARRY-Die Geschichte der Motorrad-Legende Barry Sheene

Steve Parrish und Nick Harris, Vorwort von Stephanie Sheene
Originaltitel: "THE STORY OF MOTORCYCLING LEGEND BARRY SHEENE"
Deutsche Übersetzung aus dem englischen Original von Judith Pieper-Köhler
19,95 €
ISBN 9783000513879

Dies ist die außergewöhnliche Geschichte von Barry Sheene, dem Asthmatiker und frechen Jungen aus Cockney, der aufwuchs, um eine Legende des Sports zu werden. Er gewann die britische 125-ccm-Motorradmeisterschaft mit nur 20 Jahren und wurde trotz zwei lebensgefährlicher Stürze zweimal Weltmeister in der 500-ccm-Klasse. In einer Zeit, in der es der Sport und seine Persönlichkeiten nicht weiter als auf die Rückseiten der Zeitungen schafften, gelang es Barry Sheene die Brücke zwischen Sport und Berühmtheitsgrad so stilvoll, wie es bis dahin nur George Best geschafft hatte, zu überqueren.

BARRY ist eine intime und aufschlussreiche Enthüllung über das Leben dieser schillernden Persönlichkeit, erzählt von drei Menschen, die ihn besser kannten als die meisten anderen. Steve Parrish, ein befreundeter Rennfahrer und jetzt BBC-Kommentator, gibt zu, dass Barry sein Leben auf den Kopf gestellt hat und verrät uns, was er und sein „Komplize“ so anstellten Nick Harris war einer von Barrys größten Fans, der seiner Karriere schon von Anfang an folgte. Er schrieb und berichtete über all seine großen Erfolge und arbeitete am Ende mit Barry zusammen als Fernsehkommentator. Barrys Witwe, Stephanie, hat mit uns zusammengearbeitet und ein Vorwort verfasst. Als sie sich zum ersten Mal begegneten, war sie ein glamouröses Model. Sie erzählt uns von ihrem gemeinsamen Leben auf der Überholspur. Doch da waren nicht nur Ruhm und Reichtum. Stephanie spricht über Barrys große Unsicherheit, ihr Familienleben und seinen langen und tapferen Kampf gegen den Krebs.

Aufrichtig und faszinierend ist BARRY – ein exklusiver Blick in das außergewöhnliche Leben eines charmanten und komplizierten Mannes, der schlechthin zur Sportikone der 1970er wurde.

http://www.steveparrishracing.com • www.nick-harris.co.uk

Deckblatt ©John Dowley Marsh (Portrait) | ©Henk Keulemanns (Rennfoto)
Rückseite ©Henk Keulemanns

Medrow - Von Rennpappe, Easter und Co: Automobilrennsport im Osten

Hendrik Medrow
ISBN 3000130802
Gebundene Ausgabe – Februar 2004, 167 Seiten
Hendrik Nöbel (Herausgeber), Peter Mücke (Vorwort), Marina Milverstädt (Designer)

Aus dem Vorwort:

Es waren Höhepunkte, auf die wir uns immer schon lange vorher freuten.

Wir Zuschauer zogen abwechselnd - und mehr oder weniger regelmäßig - an das Schleizer Dreieck, zum Sachsenring oder nach Frohburg. Auch das böhmische Most und die tschechische Rennstadt Brünn waren nicht vor uns sicher. Es waren meist regelrechte ,,Völkerwanderungen" an die Orte der dröhnenden Zwei- und Viertakter, hin zum Geruch von Kupplung und Bremse. Weniger als 100.000 Zuschauer wären damals enttäuschend gewesen.

Und es waren deshalb besondere Wochenenden, weil sie eigentlich viel früher begannen. Tribünenplätze mussten schon im Vorjahr bestellt werden und waren meist vier Wochen nach dem Rennen für das nächste Jahr schon wieder ausverkauft. Auch wer keine Tribünenkarten hatte, kam nicht erst am Sonntag zum Rennen. Am Donnerstag spätestens ging alles los. Da quälten sich die ersten Schlangen von Motorrädern und Autos über die Feldwege zu den Rennstrecken, die damals fast komplett zum Campingplatz erklärt wurden. Dann wurde die Schlacht um das beste Wochenendlager geschlagen, die Zeltstangen fest in den okkupierten Boden gerammt und die selbst angefertigten Fahnen gehisst. Da wurden die lukrativsten Plätze rund um die Strecken erkundet und in Beschlag genommen...

Leseprobe 1
Leseprobe 2
Beinhorn-Rosemeyer - Mein Mann der Rennfahrer

Der Lebensweg von Bernd Rosemeyer

Elly Beinhorn-Rosemeyer
Deutscher Verlag Berlin
221 Seiten mit 77 Aufnahmen
41. - 50 Tausend
Erschienen 1938

Aus der Literatur-Sammlung von Jürgen Meißner.


Leseprobe 1
Leseprobe 2
Von Brauchitsch - Kampf um Meter und Sekunden

Manfred von Brauchitsch
Verlag der Nationen - Berlin C2
230 Seiten zahlreichen Aufnahmen
Erschienen 1953

Aus der Literatur-Sammlung von Jürgen Meißner.

Dieses Buch ist die Geschichte vom Werdegang eines Autorennfahrers, der Tatsachenbericht dieses Sportsmannes von internationalem Ruf, das Bekenntnisbuch eines westdeutschen Friedensfreundes, das Tagebuch eines kämpferischen Lebens. Die Autosportliteratur besitzt nur wenige Werke, die dem Außenstehenden den harten Kampf gegen die menschlichen Schwächen, gegen den Selbsterhaltungstrieb, den hartnäckigen Kampf gegen die Uhr mit soviel Selbstbescheidung, mit soviel Begeisterung und überlegene Beobachtungsgabe, mit einer solchen Natürlichkeit des Erzählens darzustellen verstanden haben. Manfred von Brauchitsch, der seinen Rennwagen übe alle bekannten Automobilrennstrecken Welt, als großer Könner und mit viel Erfolg gesteuert hat, erzählt in diesem Buch, in dem sich die große völkerverbindende Kraft des internationalen Sports widerspiegelt, von seinen Siegen und Niederlagen, von dem Alltag des Rennfahrers und von seinen Erlebnissen im In- und Ausland.


Leseprobe 1
Leseprobe 2
Von Brauchitsch - Ohne Kampf kein Sieg

Manfred von Brauchitsch
Verlag der Nationen - Berlin
1. bis 25. Tausend
547 Seiten mit zahlreichen Aufnahmen
Erschienen vermutlich 1960

Aus der Literatur-Sammlung von Jürgen Meißner.

Aus der Einleitung:

Warum ich dieses Buch schrieb . . .

Es gibt geteilte Meinungen über Rennfahrer. Die einen bewundern sie ob ihres Mutes und ihrer Leistungen, die anderen
verurteilen ihren Sport als sinnlose Raserei. Dieses Buch soll weder anklagen noch verteidigen. Vielleicht haben die Wagen tatsächlich die vertretbare Geschwindigkeitsgrenze überschritten. Aber das soll hier nicht untersucht werden. Dieses Buch soll ein Bekenntnis zum Mut im Leben sein. Ich habe als Rennfahrer viel gewagt, mehr als einmal mein Leben aufs Spiel gesetzt und habe auch lange geglaubt, dass ich nur am Volant echten Mut unter Beweis stellen könnte.

Erst als ich den großen Rennbahnen unserer Tage den Rücken gekehrt hatte, wurde mir klar, dass das Leben von jedem in jeder Stunde Mut fordert. Ich habe Siege errungen, die Aufsehen erregten, weil niemand mit ihnen gerechnet hatte. Ich fuhr oft nicht den schnellsten Wagen, doch wagte ich mehr als die anderen. Dadurch wurde ich berühmt. Auch wo mir greifbare Siege durch widrige Umstände entglitten, flochten mir Förderer und Verehrer noch Kränze des Lobes und der Anerkennung. Meine Welt hob mir als ein Glückskind, ein Sonntagskind des Lebens empor. Ich wurde berühmt und reich. Lange Zeit konnte ich mir kaum vorstellen, dass sich mein Leben ändern würde. Aber diese Welt, die mich auf die Höhe des Ruhmes stellte, lobt den Mut ihrer Bürger nicht immer und überall. Solange ich Rennwagen zum Sieg steuerte, fand man, dass ich es für Deutschlands Größe tat, und so war ich für alle - wenn auch ein wenig Außenseiter - völlig in Ordnung. Als ich mich für Deutschlands Jugend in bitterer: Stunde einsetzte, fand meine Welt das absolut nicht in Ordnung...


Leseprobe 1
Leseprobe 2
Gerhard Heber - Der Grillenburger Sachsenring

Gerhard Heber
Lotus Druck GmbH Reichstädt
1. Auflage
133 Seiten mit zahlreichen Aufnahmen und Grafiken
Erschienen 2005
ISBN 3-00-015943-6

Aus dem Vorwort

In Gedenken an meinen Vater

Leider ist es dem Verfasser nicht mehr gelungen, sein Werk vollendet zu sehen. Zu früh, das Manuskript in den Händen
haltend, ist er plötzlich aus dem Leben geschieden.

Das Anliegen des Verfassers war es immer, die geschichtliche Entwicklung des Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung zu analysieren und entsprechend den gegebenen Bedingungen zu diskutieren. Sein Leben war besonders geprägt vom Umgang mit jungen Menschen. Dabei war es ihm immer wichtig, auf "das Neue" hinzuweisen, aber auch "das Alte" nicht zu vergessen. Das vorliegende Werk war nie als ein Buch gedacht, welches technische Details über manches Motorrad oder den kompletten Rennverlauf eines Wettkampfes schildert. Nein, es soll immer die Pioniere des Rennsports, ihre Bescheidenheit und ihren sportlichen Kampfgeist würdigen. Die Begeisterung, mit der die Menschen an die Organisation und Durchführung gegangen sind, soll somit gewürdigt werden und auch für kommende Generationen in Erinnerung bleiben.

Möge der Leser entscheiden, welchen Stellenwert den Rennsportereignissen auf dem Grillenburger Sachsenring in dieser Form gebührt.

Andreas Herber


Leseprobe 1
Leseprobe 2
Rackwitz/Oliva - Asphalt-Tempo-Silberpfeile

Rackwitz, Erich & Oliva, Hans
Verlag: Neues Leben Berlin, 1953
230 Seiten mit einigen Grafiken hinterlegt
Erschienen 1953

Aus der Literatur-Sammlung von Jürgen Meißner.

Das Buch ist als eine Art authentischer Roman über den Rennsport der damaligen Zeit geschrieben. Viele Handlungen basieren auf Berichten um den Sachsenring.

Urteil: Kurzweilig und dokumentarisch - so muss es gewesen sein.


Leseprobe 1
Leseprobe 2