1984 Schleiz


Die Ergebnisse

Rennwagen E bis 1300ccm LK I
DDR Meisterschaft 8 Runden = 61,058 km (Rennabbruch nach 6 Runden), am Start 14 im Ziel 11, Regen

  1. Ulli Melkus Post Dresden MT 77-1 14:55,3 = 153,421 km/h
  2. Heinz Siegert KV Leipzig MT 77-1 14:57,2
  3. Wolfgang Wöhner Illmenau MT 78-1 15:32,6
  4. Jürgen Meißner Dresden MT 77-81 15:43,6
  5. Nils Holger Wilms Leipzig MT 77-1 15:46,0
  6. Helmut Hoffmann Berlin Lada SEG 15:56,8
  7. Gerhard Friedrich Gera MT 77-1 15:58,4
  8. Bernd Rauscher Erfurt BR 84 16:24,3
  9. Eberhard Grüner Zwickau MT 80 16:51,8
10. Hans Jürgen Vogel Jena/Hermsdorf MT 77 02 17:01,1
11. Manfred Kuhn Berlin Lada 1 Rd. zur.
DNF Heiner Lindner Leipzig MT 77-1
schnellste Runde: Siegert in 2:56,9 = 155,295 km/h (Rundenrekord)





Text aus Illustrierter Motorsport

In der Meisterschaftsauseinandersetzng der Rennwagen lieferte Heinz Siegert prompt die große Einlage, auf die im Fahrerlager schon gewettet worden war. Nicht ganz ohne Grund, denn schließlich wird der talentierte Leipziger jetzt vom Ex-Rennsportmeister Wolfgang Küther persönlich technisch (und moralisch) unterstützt. Und das dieser Umstand Früchte trägt., war schon auf dem Sachsenring zu beobachten.

Natürlich, ein gelungener Versuch macht kühn. Bei Siegert schienen in Schleiz die letzten Ketten zu fallen. Den nach einer Runde führenden DDR-Meister Ulli Melkus ließ er keine hundert Meter davon. Geradezu im Speedwaystil wuchtete er den nur 420kg schweren Renner um sämtliche Ecken.

Inzwischen hatte es angefangen zu regnen. Die allesamt Slickbereiften Boliden begannen die Bodenhaftung aufzukündigen. Ende der sechsten Runde, als es regelrecht zu gießen anfing wurden die letzten des Feldes bereits aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen. Vorn wußte man nichts davon, ahnte aber, das der Rennabbruch in der nächsten Runde kommen würde.

"Deshalb bremste ich vor der Heinrichsruher Kurve später als Ulli und kam vorbei " resümierte Heinz Siegert hinterher, der jubelnd als erster über die Linie gerauscht war. Auch als bekannt wurde, daß (reglementsgerecht) der Stand der sechsten Runde zählte und damit Melkus den Siegerkranz umgehängt bekam, tat das seiner Freude keinen großen Abbruch. Trainingsschnellster Heiner Lindner dagegen konnte nicht wie erwartet zur Sache gehen. Schon in der ersten Runde gab es für ihn durch einen gebrochenen Getriebehebel das vorzeitige Aus.

Rennwagen E bis 1300ccm LK IIDDR Bestenermittlung 7 Runden = 53,417 km, am Start 20 im Ziel 19, Regen

  1. Eberhard Tatrczyk Neumühle MT 77-1 26:11,7 = 122,252 km/h
  2. Peter Weiss Pneumant Riesa Lada 26:29,8
  3. Jürgen Klaus KV Gera Lada 26:29,9
  4. Wieslaw Malycha KV Gera Lada 26:47,9
  5. Mathias Stark Schleiz Lada 26:51,7
  6. Manfred Glöckner Zwickau MT 77 26:55,5
  7. Gerrit-Dirk Braune Erfurt Lada 27:19,8
  8. Harald Landgraf Berlin Lada SEG III 27:22,5
  9. Horst Hauser Stendal Lada 27:26,6
10. Steffen Kämmerer Chemie Leipzig MT 77-1 27:49,0
11. Reinhard Weiser Bernburg Shiguli 28:03,6
12. Reinhard Knutti Gera Shiguli 28:15,3
13. Michael Schuster Dürrhennersdorf Lada 28:23,1
14. Nils Holger Wilms Dresden Lada 28:48,1
15. Hans Jürgen Teutschebein Könnern SEG Lada III 28:49,0
16. Friedhelm Berkner KV Leipzig HTS 29:10,9
17. Frank Juhrte Kahsel Shiguli 29:58,1
18. Henrik Opitz Dresden MT 77-2 1 Rd. zur.
19. Manfred Hengst KV Leipzig MT 77-1 2 Rd. zur.
schnellste Runde: Klaus in 3:36,6 = 126,656 km/h