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In der Spitzkehre des Schleizer Dreieckrennens muss Manfred Günther außen bleiben, seine Sportfreunde ...


... Heinz Siegert (90) und Bernd Kasper (93) machen die Ecke zu und sind vorbei.

Was für ein Pech!


Nicht nur Rivalen, sondern auch Freunde: Ulli Melkus (links) und Manfred Günther. Beide tauschten sich oft über ihre fahrerischen Eigenheiten aus, wenngleich Manfred Günther immer etwas skeptisch war, wer weiß...?


Start bei einem Bergrennen bei Suhl.

Auch Bergrennen gehörten in die Punktewertung zur DDR-Meisterschaft. Manfred Günther war immer auf den vordersten Plätzen zu finden - eine Lieblingsdisziplin von ihm.



1986 steht Manfred Günther, wie so oft, in den vordersten Startreihen. Hier in Erwartung des Rennens auf dem Vorstartplatz von Schleiz.


Manfred Günther (†) und Bernd Kasper (†) waren echte Freunde. Das äußerte sich nicht nur im Austausch von technischen Neuheiten, sondern auch darin, dass Manfred Günther immer im Fahrerlagen neben seinem Freund stehen musste.

Hier am Vorstart in Frohburg hat sicher Manfred noch ein paar Fragen an seinen Freund und Meister, Bernd Kasper.


Hier in Brno/CSSR auf der alten Rennstrecke, eingepfercht von Leitplanken, wird Manfred im Mittelfeld von den tschechischen Rennfahrern bedrängt. Manfred Günther wusste sich aber durchzusetzen. 


Der Beweis für das enge Freundschaftsverhältnis zwischen Bernd Kasper † (93) und Manfred Günther (†) (96) ist hier gut zu erkennen - der gemeinsame Standplatz im Fahrerlager. Da hatte kein Anderer eine Chance.



Manfred Günther fuhr nach der Wende weiter mit seiner "Waschmaschine", in der Klasse der Oldtimer.

Er sagte von sich, dass er manche Rundenzeiten von früher immer noch einstellt.


Manfred Günther mit der Startnummer 96, beim Start inmitten der Rennfahrerprominenz zum Sachsenringrennen Anfang der 80er Jahre.

Hinter ihm Ulli Melkus, vor ihm Heiner Lindner (82) und rechts Bernd Kasper (ORWO).


Dass "Manne" ein hervorragender Fighter war, zeigt seine grandiose Leistung zum Schleizer Dreieckrennen, wo er souverän gewinnt.

Den "Senior" des Motorsports würdigt die Zeitung mit einer entsprechenden Notiz.


Zum Schluss

Manfred, Du warst immer ein großartiger Sportfreund und ein Mensch mit einem großen Kämpferherz.

Wir haben uns im Leben viele tolle Rennen geliefert und lebten nach dem Motto: "Hals und Beinbruch!"

Dein Schicksal ist für uns bis heute nicht fassbar.