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Helga Heinrich-Steudel hier in ihrem MT77 der Klasse E1300.

Sie erhielt einen Werbevertrag für "Malimo", was sowohl eine Bezeichnung für ein textiles Fertigfabrikat, als auch für eine Marken- und Firmenbezeichnung war. 


1979 - Die einzige Rennfahrerfrau, Helga Heinrich-Steudel, bei der Vorbereitung ihres Rennwagens.


Helga war neben ihren männlichen Monteuren und Helfern auch permanent von staunenden Männern umringt. Sie war damals, wie heute, ein absolutes und attraktives Unikat.


Nach der Zieleinfahrt anlässlich eines Bergrennens, wo die Zuschauer hautnah an ihre Idole herankamen, wird Helga immer sofort von Neugierigen und Autogrammjägern umringt.



Das ist der Arbeitsplatz von Helga Heinrich-Steudel: Stahlrohre, ein ungepolsterter Sitz, der Tank hinter dem Rücken und der Motor in Ohrnähe. Das zusammen scheuen in der Regel Frauen. Für die Rennamazone, wie sie immer wieder in den Medien genannt wird, ist es Lebenselixier, Erfüllung ihrer Ziele und das Anderssein.


Hier verlässt die "70" die Maschinenabnahme vor einem Rennen.

Alles für "in Ordnung" befunden. Nun kommt die Technik mit dem fahrerischen Können auf den Prüfstand.


Frieder Rädlein gewinnt in der Klasse B8-Rennsportwagen bei einem Bergrennen in Albernau/Erzgebirge auf der Bockauer Straße, vor Rolf Richter (links) und der Rennamazone Helga Heinrich.


Jürgen Meißner ist 1981 noch Neuling in der Rennwagenklasse LK II. Mit Helga Freundschaft zu schließen ist kein Problem. Sie ist trotz ihrer Erfolge eine natürlich gebliebene Sportlerin.

Auf dem Foto, hinter Helga Heinrich-Steudel, ist ihr Monteur, Erhardt Tatarczyk zu sehen, der später selbst Rennen fährt und als Nachwuchsfahrer in der LK I 1985 auf dem Sachsenring hinter Jürgen Meißner tödlich verunglückt.